Indien in Bildern (6)
Eigentlich sind ja jetzt alle Geschichten bereits erzaehlt worden. Und so schiebe ich diese Mail seit einer Woche doch ein wenig vor mir her. Jetzt muessen halt Bilder (mehr oder minder) fuer sich selbst sprechen. Ich hoffe, diese Mail wird dabei nicht all zu datenintensiv.
An dieser Stelle ist es wohl auch geboten mich fuer meine schreckliche Rechtschreibung zu entschuldigen. Das war mir nun wirklich peinlich. Da habe ich 'formulieren' wirklich mit V geschrieben. Ich schiebe die Schuld auf das indische Wetter. Oder, moeglicherweise wurde ich von einer fremden Macht gelenkt? Aber die Hitze war die letzten Tage wirklich nicht schoen. Am letzten Wochenende brachte selbst der Fahrtwind keine Abkuehlung mehr. Als ob ein Hochleistungsfoen mit in die Rickshaw eingebaut worden war.
Ich bin jetzt seit einer Woche in der Stadt. Wobei diese Woche noch damit verbracht wurde meine Verdauung wieder auf Vordermann zu bringen. Ich hatte leider am Samstag ein Sandwich gegessen (oder war es doch der Fruchtsaft vom Strassenstand?), welches mich dahin gerafft hat. Den Sonntag lag ich mit Fieber danieder. Und die darauf folgende Nacht war nicht besser. Ich musste 12 Stunden am Flughafen von Delhi ausharren, da Air India nicht puenktlich abfliegen wollte. Immerhin hatte ich im Flugzeug eine ganze Sitzreihe fuer mich alleine, so dass ich mich ausbreiten und gut schlafen konnte. Ein echtes Upgrading.
Ich hoffe, Ihr habt ein wenig Freude an dieser letzten Mail. Und hoffentlich sehen wir uns bald wieder.
So, jetzt kommen die Bilder. Mal mit Kommentar und dann Mal wieder ohne.
Ciao, Philipp
Gebetsfahnen in Manju-ka-tilla.

Eine komische Statue in einer (sehr versteckten) Ecke auf dem Uni-Campus. Leider weiss ich nicht wer der Knabe ist. Der Grundungsrektor vielleicht? In Indien gibt es ja nicht nur VIPs, sondern auch viele V-VIPs (wird gern in den Zeitungen benutzt um Politiker und Filmsternchen zu beschreiben). Ist ja auch gut, wenn man seine Stellung kennt.

Aua!

Die aktuelle Werbekampagne fuer den Stellenmarkt in der "Hindustan Times" (www.hindustantimes.com). Schoenes Motto. Fast schon besser als "veritas, iustitia, libertas". Ist das unsere wirre Zukunft?

In Poona wird ja zwei Gottheiten gehuldigt: Ganeesh, dem Elefantengott des guten Gelingens, der fuer Wohlstand und Familienglück sorgt, und Osho (www.osho.com). Die Stadt ist gepflastert mit ihren Bildern und Bildnissen. Die Osho-Poster bieten dafuer aber zusaetzlich noch ein paar (nuetzliche) Sextips.



Mehr ist leider nicht vom "Romeo und Julia"-Film mit 'Mother India' Nargis uebrig geblieben.

Und ich dachte schon, ORWO waere pleite und haette dicht gemacht. Ist doch schoen, wenn gute Ostprodukte weiter leben.



Die indische Dreifaltigkeit: Lassi, Lassi, Lassi. Lecker und kuehlt. Das Lassi in Mumbai ist uebrigens wesentlich leckerer als das in Delhi (eine duenne Ploerre). In Bombay habe ich auch die gesuendesten Kuehe das ganzen Landes gesehen. Die werden mit Gras gefuettert und muessen sich keine Chipatis aus dem Muell fischen.

Monsoon Wedding




Der gute Till hatte mir ja ans Herz gelegt unbedingt zu einem der Fotostudios auf den Bazar zu gehen. Dort wuerden sie noch hand-colorierte Bilder anfertigen. Halt ganz altmodisch. Leider hat auch auf dem Chandni Chowk in 'Old Delhi' die digitale Revolution Einzug gehalten. Es dauerte deshalb bis ich ein Fotostudio gefunden hatte, welches meine Wuensche erfuellen konnte. Ich habe das Ergebnis mit dem Original (das bin ich) verglichen und will versichern, dass ich mich in einem Monat nicht derart veraendert habe. Auch ist mein Haar nicht ergraut. Vorhang auf...

An dieser Stelle ist es wohl auch geboten mich fuer meine schreckliche Rechtschreibung zu entschuldigen. Das war mir nun wirklich peinlich. Da habe ich 'formulieren' wirklich mit V geschrieben. Ich schiebe die Schuld auf das indische Wetter. Oder, moeglicherweise wurde ich von einer fremden Macht gelenkt? Aber die Hitze war die letzten Tage wirklich nicht schoen. Am letzten Wochenende brachte selbst der Fahrtwind keine Abkuehlung mehr. Als ob ein Hochleistungsfoen mit in die Rickshaw eingebaut worden war.
Ich bin jetzt seit einer Woche in der Stadt. Wobei diese Woche noch damit verbracht wurde meine Verdauung wieder auf Vordermann zu bringen. Ich hatte leider am Samstag ein Sandwich gegessen (oder war es doch der Fruchtsaft vom Strassenstand?), welches mich dahin gerafft hat. Den Sonntag lag ich mit Fieber danieder. Und die darauf folgende Nacht war nicht besser. Ich musste 12 Stunden am Flughafen von Delhi ausharren, da Air India nicht puenktlich abfliegen wollte. Immerhin hatte ich im Flugzeug eine ganze Sitzreihe fuer mich alleine, so dass ich mich ausbreiten und gut schlafen konnte. Ein echtes Upgrading.
Ich hoffe, Ihr habt ein wenig Freude an dieser letzten Mail. Und hoffentlich sehen wir uns bald wieder.
So, jetzt kommen die Bilder. Mal mit Kommentar und dann Mal wieder ohne.
Ciao, Philipp
Gebetsfahnen in Manju-ka-tilla.

Eine komische Statue in einer (sehr versteckten) Ecke auf dem Uni-Campus. Leider weiss ich nicht wer der Knabe ist. Der Grundungsrektor vielleicht? In Indien gibt es ja nicht nur VIPs, sondern auch viele V-VIPs (wird gern in den Zeitungen benutzt um Politiker und Filmsternchen zu beschreiben). Ist ja auch gut, wenn man seine Stellung kennt.

Aua!

Die aktuelle Werbekampagne fuer den Stellenmarkt in der "Hindustan Times" (www.hindustantimes.com). Schoenes Motto. Fast schon besser als "veritas, iustitia, libertas". Ist das unsere wirre Zukunft?

In Poona wird ja zwei Gottheiten gehuldigt: Ganeesh, dem Elefantengott des guten Gelingens, der fuer Wohlstand und Familienglück sorgt, und Osho (www.osho.com). Die Stadt ist gepflastert mit ihren Bildern und Bildnissen. Die Osho-Poster bieten dafuer aber zusaetzlich noch ein paar (nuetzliche) Sextips.



Mehr ist leider nicht vom "Romeo und Julia"-Film mit 'Mother India' Nargis uebrig geblieben.

Und ich dachte schon, ORWO waere pleite und haette dicht gemacht. Ist doch schoen, wenn gute Ostprodukte weiter leben.



Die indische Dreifaltigkeit: Lassi, Lassi, Lassi. Lecker und kuehlt. Das Lassi in Mumbai ist uebrigens wesentlich leckerer als das in Delhi (eine duenne Ploerre). In Bombay habe ich auch die gesuendesten Kuehe das ganzen Landes gesehen. Die werden mit Gras gefuettert und muessen sich keine Chipatis aus dem Muell fischen.

Monsoon Wedding




Der gute Till hatte mir ja ans Herz gelegt unbedingt zu einem der Fotostudios auf den Bazar zu gehen. Dort wuerden sie noch hand-colorierte Bilder anfertigen. Halt ganz altmodisch. Leider hat auch auf dem Chandni Chowk in 'Old Delhi' die digitale Revolution Einzug gehalten. Es dauerte deshalb bis ich ein Fotostudio gefunden hatte, welches meine Wuensche erfuellen konnte. Ich habe das Ergebnis mit dem Original (das bin ich) verglichen und will versichern, dass ich mich in einem Monat nicht derart veraendert habe. Auch ist mein Haar nicht ergraut. Vorhang auf...

